Rufnummern zu pascom portieren: Ablauf Schritt für Schritt

Kurz gesagt: Bestehende Rufnummern ziehst du über einen Portierungsauftrag im mypascom-Portal zum pascom Trunk um. pascom stellt den Auftrag beim bisherigen Anbieter, du lieferst die exakten Anschlussdaten, einen unterschriebenen und gestempelten Auftrag sowie die letzte Telefonrechnung als PDF.

Stand: 03.11.2026

Was brauchst du, bevor du die Portierung startest?

Die meisten Portierungen scheitern nicht an der Technik, sondern an Daten, die nicht zum alten Vertrag passen. Leg dir deshalb vorher alles zurecht:

  • Die letzte Telefonrechnung deines bisherigen Anbieters als PDF. pascom nutzt sie, um deine Angaben zu prüfen.
  • Die exakten Anschlussdaten: Name des Anschlussinhabers, Adresse und Rufnummern genau so, wie sie beim bisherigen Anbieter hinterlegt sind. Laut pascom führen schon abweichende Schreibweisen beim Inhabernamen in der Regel zur Ablehnung.
  • Die Art der Rufnummern: Einzelne Rufnummern oder ein Rufnummernblock mit Durchwahlen. Das wählst du im Auftrag aus.
  • Eine Möglichkeit zur digitalen Unterschrift, zum Beispiel mit Adobe Acrobat Pro oder OpenOffice, wie pascom es nennt.
  • Euren Firmenstempel, denn der Auftrag braucht Unterschrift und Stempel.

Unser Tipp aus der Praxis: Kläre vor dem Auftrag, ob am alten Anschluss noch weitere Dienste hängen, etwa Internet oder Faxgeräte. Dann planst du die Umstellung nicht nur für die Telefone.

Du kommst nicht weiter? Wir übernehmen das für dich, meist per Fernwartung. Ruf an: 0541 507 988 08, schreib uns oder buch ein Erstgespräch.

Wie läuft der Portierungsauftrag im mypascom ab?

Die Schritte folgen der pascom-Dokumentation. Die Oberfläche von mypascom ist englisch, die Schaltflächen stehen deshalb im Original da.

  1. Melde dich im mypascom-Portal an.
  2. Starte einen neuen Auftrag über New porting order.
  3. Wähle die Option Port existing phone numbers.
  4. Trag den Rechnungsempfänger mit Rechnungsadresse ein und wähle die Zahlungsart.
  5. Gib die Portierungsdaten ein. Lege oben im Auswahlfeld fest, ob du einzelne Rufnummern oder einen Rufnummernblock mit Durchwahlen portierst.
  6. Lade den automatisch erzeugten Portierungsauftrag herunter, unterschreibe ihn digital und setze euren Firmenstempel darauf.
  7. Lade den unterschriebenen Auftrag wieder hoch und klick auf Next.
  8. Lade die aktuelle Telefonrechnung des bisherigen Anbieters hoch.
  9. Prüfe die Zusammenfassung. Hier kannst du Angaben noch korrigieren.
  10. Bestätige den Auftrag mit Buy now.

Ab hier übernimmt pascom die Abstimmung mit dem bisherigen Anbieter. Zu Bearbeitungszeiten macht die Dokumentation keine Angaben. Plane deshalb genug Puffer ein und leg den Umstellungstermin nicht auf einen Tag, an dem ihr telefonisch unbedingt erreichbar sein müsst.

Welche Fehler führen zur Ablehnung?

Aus unserer Erfahrung sind es fast immer dieselben Punkte:

  • Inhabername weicht ab: „GmbH“ fehlt, ein Zusatz wie „& Co. KG“ ist anders geschrieben oder der Vertrag läuft noch auf einen früheren Firmennamen.
  • Adresse passt nicht: Nach einem Umzug ist die Anschlussadresse beim alten Anbieter oft noch die alte.
  • Rufnummernblock unvollständig: Bei Anlagenanschlüssen muss der komplette Block mit Kopfnummer und Durchwahlbereich angegeben werden.
  • Unterschrift oder Stempel fehlen: Ein Auftrag ohne Firmenstempel ist nach pascom-Vorgabe nicht vollständig.

Nimm die Daten deshalb direkt von der Rechnung ab und übertrage sie Zeichen für Zeichen. Das spart dir eine zweite Runde.

Kann ich während der Portierung schon mit der alten Nummer anrufen?

Ja, für die ausgehende Rufnummernanzeige gibt es eine Zwischenlösung. pascom beschreibt das als Clip no Screening: Du stellst am pascom Trunk die angezeigte Rufnummer auf deine bisherige Nummer um.

  1. Öffne in der Admin-Oberfläche deiner pascom den pascom Trunk.
  2. Klick auf Edit und wechsle in den Reiter Outgoing calls.
  3. Trag im Feld CIDNumber die bestehende Rufnummer ein und speichere.

So sehen deine Kunden schon die gewohnte Nummer, auch wenn eingehende Anrufe noch beim alten Anbieter ankommen. Das hilft auch, wenn eine Nummer vorerst an einen bestehenden Vertrag gebunden bleibt.

Was solltest du nach der Portierung prüfen?

  • Ruf jede portierte Nummer einmal aus dem Mobilfunknetz an und prüfe, ob der Anruf am richtigen Ziel landet.
  • Kontrolliere bei Durchwahlblöcken ein paar Stichproben quer durch den Bereich.
  • Prüfe die ausgehende Rufnummer und nimm eine CIDNumber-Zwischenlösung wieder heraus, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.
  • Teste Faxnummern und Notrufnummern-Zuordnungen, falls ihr sie nutzt.

So unterstützen wir dich

Als pascom Excellence Partner übernehmen wir die Portierung für unsere Kunden komplett: Daten abgleichen, Auftrag vorbereiten, Rufnummernplan in der pascom anlegen und den Umschalttag begleiten. In Osnabrück und Umgebung sind wir bei Bedarf vor Ort, sonst per Fernwartung. Mehr zu unseren Telefonanlagen mit pascom findest du auf unserer Übersichtsseite.

Häufige Fragen

Wer stellt den Portierungsauftrag beim alten Anbieter?

Das macht pascom. Du reichst den Auftrag mit allen Unterlagen im mypascom ein, pascom kümmert sich um die Abwicklung mit dem abgebenden Anbieter.

Warum brauche ich die alte Telefonrechnung?

Mit der Rechnung prüft pascom, ob deine Angaben zum Anschlussinhaber und zu den Rufnummern stimmen. Sie muss als PDF hochgeladen werden.

Reicht eine eingescannte Unterschrift?

pascom verlangt eine digitale Unterschrift auf dem erzeugten Auftrag und zusätzlich einen Firmenstempel. Nutze dafür ein Programm wie Adobe Acrobat Pro.

Kann ich einen ganzen Durchwahlblock portieren?

Ja. Im Auftrag wählst du aus, ob du einzelne Rufnummern oder einen Rufnummernblock mit Durchwahlen portierst.

Wie lange dauert eine Portierung zu pascom?

Die pascom-Dokumentation nennt keine feste Dauer. Sie hängt auch vom abgebenden Anbieter ab, plane also ausreichend Vorlauf ein.

Quellen