pascom Telefonanlage einrichten: die ersten 10 Schritte

Kurz gesagt: Eine pascom Cloud-Telefonanlage richtest du in einer festen Reihenfolge ein: Konto anlegen, Anlage erstellen, Trunk verbinden, Benutzer und Endgeräte anlegen, dann Teams und Rufverteilung bauen. Wer mit der Rufverteilung anfängt, bevor Benutzer und Teams stehen, baut doppelt. Die zehn Schritte unten folgen dem Leitfaden von pascom.

Stand: 03.11.2026

Welche Schritte brauchst du für den Start?

pascom beschreibt den Einstieg als Leitfaden in zehn Schritten. Die ersten fünf sorgen dafür, dass überhaupt telefoniert werden kann:

  1. mypascom-Konto anlegen: Über das Portal mypascom verwaltest du deine Telefonanlagen online.
  2. Cloud-Telefonanlage erstellen: pascom bietet für pascom ONE eine kostenlose Testphase von 30 Tagen an. So kannst du alles ausprobieren, bevor die Anlage produktiv geht.
  3. Trunk einrichten: Entweder verbindest du einen SIP-Trunk mit den Zugangsdaten deines VoIP-Anbieters, oder du nutzt den vorkonfigurierten pascom Trunk. Zum Testen installierst du die pascom Clients, die es für Windows, Linux, macOS, Android und iOS gibt.
  4. Benutzer anlegen: Benutzer legst du von Hand an oder importierst sie über einen Connector. Überlege dir dabei schon, welche Rollen jeder Benutzer bekommen soll.
  5. Endgeräte zuordnen: Jeder Benutzer telefoniert entweder über das Softphone im pascom Client oder über ein Tischtelefon. pascom empfiehlt Telefone unterstützter Hersteller, weil die Einrichtung dann einfacher ist und die CTI-Funktionen vollständig laufen.

Du kommst nicht weiter? Wir übernehmen das für dich, meist per Fernwartung. Ruf an: 0541 507 988 08, schreib uns oder buch ein Erstgespräch.

Wie baust du die Rufverteilung auf?

Die Schritte sechs bis zehn machen aus einer Anlage, die klingelt, eine Anlage, die Anrufe sinnvoll verteilt:

  1. Teams (Warteschlangen) anlegen: Fasse Benutzer zu Teams zusammen, etwa Vertrieb, Support oder Zentrale. Teammitglieder bekommen eingehende Anrufe über die Warteschlangen, denen sie angehören.
  2. Rufverteilung planen und umsetzen: Lege fest, was passiert, wenn ein Benutzer nicht erreichbar oder eine Warteschlange voll ist. pascom rät, den Ablauf zuerst grafisch zu skizzieren und dann Aktionen wie Ansagen, Weitergaben an andere Objekte (IVR, Warteschlangen) und Rufumleitungen einzubauen.
  3. Ansagen und Wartemusik einbinden: Eigene Ansagen begrüßen Anrufer, Wartemusik macht die Wartezeit erträglicher.
  4. Aktionen und Bedingungen nutzen: Zeitbedingungen (zum Beispiel Geschäftszeiten) und Kalender (zum Beispiel Feiertage) steuern Anrufe automatisch. Während der Öffnungszeit geht der Anruf in die Warteschlange, außerhalb auf die Voicemail, jeweils mit passender Ansage.
  5. Rufverteilung erweitern: IVR-Menüs sorgen für feinere Verteilung. Mit Schaltern, die per Nebenstelle oder Durchwahl bedient werden, startest oder stoppst du Aktionen. Call Router bündeln Aktionen und Bedingungen und steuern damit den Anruf.

Eigener Trunk oder pascom Trunk?

Für Schritt drei gibt es zwei Wege. Der pascom Trunk ist der SIP-Trunk von pascom, geliefert als virtuelle Rufnummer ohne Hardware vor Ort. Die Nummern verwaltest du im mypascom-Portal. Neue oder portierte Nummern sind laut pascom in der Regel innerhalb eines Werktags bereitgestellt. Bestehende Nummern kannst du über die Portierungsfunktion im Portal übernehmen.

Alternativ verbindest du deinen bisherigen Anbieter direkt mit der Anlage, sofern pascom diesen Anbieter unterstützt. Das ist sinnvoll, wenn du Vertrag und Nummern behalten willst. Welcher Weg besser passt, hängt vor allem an Vertragslaufzeiten und Standorten.

Welche Fehler sehen wir beim Einrichten häufig?

  • Rufverteilung vor den Teams gebaut: Dann zeigen Aktionen auf einzelne Benutzer statt auf Teams, und jede personelle Änderung wird zur Baustelle.
  • Kein Feiertagskalender: Ohne Kalender klingelt es an Feiertagen ins Leere statt auf der Voicemail.
  • Telefone ohne Herstellerunterstützung: Sie funktionieren oft, aber CTI und zentrale Einrichtung fehlen.
  • Zu tiefe IVR-Menüs: Mehr als zwei Ebenen verwirren Anrufer. Lieber wenige, klare Optionen.

So unterstützen wir dich

Als pascom Excellence Partner richten wir pascom Telefonanlagen für Unternehmen in Osnabrück und Umgebung ein, von der Portierung bis zur fertigen Rufverteilung. Entfernter betreuen wir per Fernwartung. Was wir dabei alles übernehmen, steht auf unserer Seite zu Telefonanlagen und pascom.

Häufige Fragen

Kann ich pascom vor dem Kauf testen?

Ja. pascom bietet für pascom ONE eine kostenlose Testphase von 30 Tagen an.

Brauche ich Tischtelefone?

Nein. Jeder Benutzer kann über das Softphone im pascom Client telefonieren. Tischtelefone sind optional, am besten von Herstellern, die pascom unterstützt.

Kann ich meine bisherigen Rufnummern behalten?

Ja. Du kannst sie zum pascom Trunk portieren oder deinen bisherigen Anbieter als SIP-Trunk anbinden, wenn pascom ihn unterstützt.

Wo bekomme ich Hilfe bei Fragen zur Einrichtung?

pascom betreibt ein kostenloses Support-Forum mit Community, Partnern und Support-Team. Für die Einrichtung im Betrieb hilft dir ein pascom Partner.

Quellen