IT-Systemhaus aus Osnabrück

Backup und Wiederherstellung.

Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Annahme. Wir richten die Sicherung ein, testen die Wiederherstellung und dokumentieren beides.

Die Frage ist nie, ob ein Backup läuft. Fast überall läuft eines. Die Frage ist, wie lange es dauert, bis Sie nach einem Ausfall wieder arbeiten können, und ob das jemand ausprobiert hat. In den Bestandsaufnahmen, die wir machen, ist das der Punkt mit den meisten unangenehmen Überraschungen.

Die drei Fragen, die zählen

Wie viel Arbeit dürfen Sie verlieren? Eine Sicherung um 22 Uhr bedeutet im schlimmsten Fall einen ganzen Arbeitstag. Für die Buchhaltung mag das gehen, für ein Lager mit laufender Kommissionierung nicht.

Wie lange dürfen Sie stillstehen? Ein Datenbestand ist schnell zurückgespielt, ein kompletter Server nicht. Wenn der Betrieb nach vier Stunden weiterlaufen muss, muss die Technik das auch hergeben.

Wer merkt, wenn die Sicherung ausfällt? Die häufigste Ursache für ein fehlendes Backup ist nicht ein Defekt, sondern eine Fehlermeldung, die seit Wochen in einem Postfach liegt, das niemand liest.

Womit wir arbeiten

Für die Cloud-Sicherung setzen wir auf Carbonite. Die belegbaren Eckdaten:

  • Quellen: Windows-Server, Linux, ESXi- und Hyper-V-Maschinen sowie Microsoft 365.
  • Verschlüsselung: AES-256, mit kundenseitiger Schlüsselverwaltung.
  • Wiederherstellung: einzelne Dateien, Ordner, ganze virtuelle Maschinen und Bare-Metal-Recovery.
  • Aufbewahrung: 30 Tage im Standard, bis zu 7 Jahre als Langzeitarchiv.
  • Ransomware-Schutz durch unveränderliche Sicherungsstände.
  • Hosting in deutschen, BSI-zertifizierten Rechenzentren.

Für Microsoft 365 sichern wir Exchange, OneDrive, SharePoint und Teams mit. Das ist kein Luxus: Microsoft 365 enthält in keiner Lizenzstufe ein Backup. Aufbewahrungsrichtlinien und Papierkorb sind Aufbewahrung, keine Wiederherstellbarkeit nach einer Verschlüsselung oder einer Massenlöschung. Mehr dazu unter NIS2 und Microsoft 365.

Der Teil, den die meisten auslassen

Wir testen die Rücksicherung und halten das Ergebnis schriftlich fest, mit Datum und Dauer. Dieser Zettel ist mehr wert als jede Produktbroschüre. Er beantwortet die Frage Ihres Versicherers, die Frage im Lieferantenfragebogen und, im Ernstfall, die Frage der Geschäftsführung.

Für Branchen mit Aufbewahrungsfristen planen wir das Archiv getrennt von der Sicherung: Zahnarztpraxen mit Röntgenaufzeichnungen über bis zu 30 Jahre, Kanzleien mit Handakten über sechs Jahre. Ein Archiv muss länger lesbar bleiben, als die Hardware lebt, und das ist eine andere Aufgabe als ein Backup über 30 Tage.

Was NIS2 und Versicherer verlangen

Paragraf 30 Absatz 2 Nummer 3 BSIG nennt Backup-Management und Wiederherstellung ausdrücklich als Pflicht, zusammen mit Krisenmanagement. Cyberversicherer fragen im Antrag nach getrennten Sicherungsständen und nach getesteter Wiederherstellung. Beides ist keine Kür mehr.

Wie das ins Gesamtbild passt, steht auf den Seiten IT-Security und NIS2-Beratung.

📞 Backup prüfen lassen? Rufen Sie uns an unter 0541 50798808 oder schreiben Sie an info@team-data.de. 30 Minuten Erstberatung, kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen zu Backup und Wiederherstellung

Reicht eine externe Festplatte als Backup?

Für eine einzelne Arbeitsstation vielleicht. Für einen Betrieb nicht: Eine angeschlossene Platte wird von Ransomware mitverschlüsselt, und bei Feuer oder Diebstahl ist sie mit im Haus. Es braucht mindestens einen Stand außer Haus.

Wie oft sollte die Rücksicherung getestet werden?

Mindestens jährlich, in regulierten Bereichen häufiger. Für Zahnarztpraxen verlangt die IT-Sicherheitsrichtlinie nach Paragraf 390 SGB V einen Test mindestens quartalsweise.

Braucht Microsoft 365 ein eigenes Backup?

Ja. Microsoft sichert die Plattform, nicht Ihre Inhalte gegen Löschung oder Verschlüsselung. Ein Backup ist in keiner Lizenz enthalten, das separate Produkt von Microsoft deckt zudem nur SharePoint, OneDrive und Exchange ab.

Wie lange werden Daten aufbewahrt?

Im Standard 30 Tage, als Langzeitarchiv bis zu 7 Jahre. Welche Frist für Sie gilt, hängt an Ihrer Branche, wir planen das mit ein.

Wo liegen die Daten?

In deutschen, BSI-zertifizierten Rechenzentren, verschlüsselt mit AES-256. Die Schlüsselverwaltung liegt auf Kundenseite.