Ein IT-Sicherheitscheck ist eine strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer IT: Welche Systeme laufen, wo sind Lücken, was muss zuerst geschlossen werden? Für ein typisches KMU dauert die Aufnahme wenige Stunden bis einen Tag – das Ergebnis ist eine priorisierte Maßnahmenliste statt eines dicken Berichts, den niemand liest.
Was wird bei einem IT-Sicherheitscheck geprüft?
Die Punkte, über die Angreifer in der Praxis tatsächlich hereinkommen: Update-Stand von Servern, PCs und Firewall, Benutzerkonten und Zugriffsrechte (verwaiste Konten ehemaliger Mitarbeiter sind ein Klassiker), Mehrfaktor-Anmeldung für E-Mail und Fernzugänge, Backup-Konzept inklusive der Frage, ob die Wiederherstellung je getestet wurde, Virenschutz und E-Mail-Sicherheit sowie der Zustand von Netzwerk und WLAN. Dazu ein Blick auf organisatorische Basics: Wer darf was, gibt es Regeln für Passwörter und private Gerätenutzung?
Wie läuft der Check konkret ab?
Erst ein Gespräch über Ihren Betrieb und Ihre kritischen Prozesse – denn schützenswert ist, was Ihren Umsatz trägt. Danach die technische Aufnahme, größtenteils per Fernzugriff und ohne Betriebsunterbrechung. Am Ende steht ein Ergebnisgespräch mit einer nach Risiko sortierten Liste: Was ist kritisch und gehört sofort behoben, was ist wichtig, was ist Kür? Sie entscheiden, was davon Sie selbst, mit uns oder gar nicht umsetzen – die Liste gehört Ihnen.
Was bringt der Check – und was nicht?
Er macht aus einem diffusen Bauchgefühl („wir müssten mal was für die Sicherheit tun“) eine konkrete, abarbeitbare Liste und liefert die Dokumentation, die Cyberversicherer und Kunden zunehmend sehen wollen – etwa bei NIS2-Fragebogen aus der Lieferkette. Zur Ehrlichkeit gehört: Ein Sicherheitscheck ist kein Penetrationstest und macht ein Unternehmen nicht unangreifbar. Er sorgt dafür, dass die häufigsten und vermeidbarsten Einfallstore geschlossen sind – das wehrt den Großteil der realen Angriffe auf KMU ab.
Was kostet ein IT-Sicherheitscheck?
Die Erstberatung ist bei uns kostenlos – dort klären wir Umfang und Aufwand für Ihre Umgebung. Den Check selbst rechnen wir transparent nach Aufwand ab; er hängt von der Zahl der Systeme und Standorte ab. Die dauerhafte Absicherung – Updates, Monitoring, Backup-Überwachung – übernehmen wir anschließend auf Wunsch zu planbaren Monatspauschalen in der Managed-IT-Betreuung.
Die Umsetzung der Maßnahmen übernehmen wir im Rahmen von IT-Service Osnabrück – schnelle Hilfe vor Ort und aus der Ferne.
Häufige Fragen
Wie oft sollte man einen IT-Sicherheitscheck machen?
Als Standortbestimmung einmal jährlich oder nach größeren Veränderungen – Umzug, neue Software, Wechsel des Dienstleisters. Wer dauerhaft betreut wird, braucht keine separaten Checks: Dort werden die Punkte laufend überwacht.
Stört der Check den laufenden Betrieb?
Nein. Die Aufnahme erfolgt größtenteils per Fernzugriff und liest Konfigurationen aus, statt Systeme zu belasten. Mitarbeiter merken davon im Normalfall nichts.
Ist der Sicherheitscheck ein Penetrationstest?
Nein. Ein Penetrationstest simuliert gezielt Angriffe und ist deutlich aufwendiger. Der Sicherheitscheck prüft systematisch die Grundlagen – für die meisten KMU ist das der richtige erste Schritt, ein Pentest die spätere Ergänzung.
Wissen, wo Ihre IT wirklich steht?
Kostenlose Erstberatung vereinbaren – wir sagen Ihnen ehrlich, was gut ist und was gefährlich wird.

