Kurz gesagt: Ein IT-Sicherheitscheck ist eine strukturierte Bestandsaufnahme deiner IT: Welche Systeme laufen, wo sind Lücken, was muss zuerst geschlossen werden? Für ein typisches KMU dauert die Aufnahme wenige Stunden bis einen Tag, größtenteils per Fernzugriff. Das Ergebnis ist eine priorisierte Maßnahmenliste statt eines dicken Berichts, den niemand liest.
Stand: 03.11.2026
Was wird bei einem IT-Sicherheitscheck geprüft?
Die Punkte, über die Angreifer in der Praxis tatsächlich hereinkommen: Update-Stand von Servern, PCs und Firewall, Benutzerkonten und Zugriffsrechte (verwaiste Konten ehemaliger Mitarbeiter sind ein Klassiker), Mehrfaktor-Anmeldung für E-Mail und Fernzugänge, Backup-Konzept inklusive der Frage, ob die Wiederherstellung je getestet wurde, Virenschutz und E-Mail-Sicherheit sowie der Zustand von Netzwerk und WLAN. Dazu ein Blick auf organisatorische Basics: Wer darf was, gibt es Regeln für Passwörter und private Gerätenutzung?
Du kommst nicht weiter? Wir übernehmen das für dich, meist per Fernwartung. Ruf an: 0541 507 988 08, schreib uns oder buch ein Erstgespräch.
Wie läuft der Check konkret ab?
Erst ein Gespräch über deinen Betrieb und deine kritischen Prozesse, denn schützenswert ist, was deinen Umsatz trägt. Danach die technische Aufnahme, größtenteils per Fernzugriff und ohne Betriebsunterbrechung. Am Ende steht ein Ergebnisgespräch mit einer nach Risiko sortierten Liste: Was ist kritisch und gehört sofort behoben, was ist wichtig, was ist Kür? Du entscheidest, was davon du selbst, mit uns oder gar nicht umsetzt. Die Liste gehört dir.
Was bringt der Check, und was nicht?
Er macht aus einem diffusen Bauchgefühl („wir müssten mal was für die Sicherheit tun“) eine konkrete, abarbeitbare Liste und liefert die Dokumentation, die Cyberversicherer und Kunden zunehmend sehen wollen, etwa bei NIS2-Fragebogen aus der Lieferkette. Zur Ehrlichkeit gehört: Ein Sicherheitscheck ist kein Penetrationstest und macht ein Unternehmen nicht unangreifbar. Er sorgt dafür, dass die häufigsten und vermeidbarsten Einfallstore geschlossen sind. Das wehrt den Großteil der realen Angriffe auf KMU ab.
Was kostet ein IT-Sicherheitscheck?
Die Erstberatung ist bei uns kostenlos. Dort klären wir Umfang und Aufwand für deine Umgebung. Für Managed IT gibt es planbare Monatspauschalen, Projekte wie den Check selbst rechnen wir nach Aufwand ab. Der Aufwand hängt von der Zahl der Systeme und Standorte ab. Die dauerhafte Absicherung mit Updates, Monitoring und Backup-Überwachung übernehmen wir anschließend auf Wunsch in der Managed-IT-Betreuung. Die Umsetzung der Maßnahmen übernehmen wir im Rahmen von IT-Service Osnabrück, mit schneller Hilfe vor Ort und aus der Ferne.
So unterstützen wir dich
Wir prüfen deine IT auf genau diese Risiken, meist per Fernwartung, und liefern dir eine klare Maßnahmenliste. Auf Wunsch setzen wir die Punkte direkt um und übernehmen danach die laufende Absicherung, siehe unsere Seite zu IT-Security und Backup. In Osnabrück und Umgebung kommen wir vor Ort, weiter entfernte Unternehmen betreuen wir per Fernwartung.
Häufige Fragen
Wie oft solltest du einen IT-Sicherheitscheck machen?
Als Standortbestimmung einmal jährlich oder nach größeren Veränderungen wie Umzug, neuer Software oder Wechsel des Dienstleisters. Wer dauerhaft betreut wird, braucht keine separaten Checks: Dort werden die Punkte laufend überwacht.
Stört der Check den laufenden Betrieb?
Nein. Die Aufnahme erfolgt größtenteils per Fernzugriff und liest Konfigurationen aus, statt Systeme zu belasten. Mitarbeiter merken davon im Normalfall nichts.
Ist der Sicherheitscheck ein Penetrationstest?
Nein. Ein Penetrationstest simuliert gezielt Angriffe und ist deutlich aufwendiger. Der Sicherheitscheck prüft systematisch die Grundlagen. Für die meisten KMU ist das der richtige erste Schritt, ein Pentest die spätere Ergänzung.

