Zwei Angebote für IT-Betreuung liegen auf dem Tisch. Eines ist deutlich günstiger. Die Versuchung ist groß – doch genau hier lohnt sich ein zweiter Blick. Denn der Unterschied liegt selten in der Leistungsfähigkeit des Anbieters, sondern darin, was im Preis nicht enthalten ist. Diese sechs Punkte sollten Sie vor der Unterschrift klären.

1. Projekt oder Support – wo verläuft die Grenze?

Die monatliche Pauschale deckt in der Regel den laufenden Betrieb ab. Aber was ist, wenn ein neuer Mitarbeiter anfängt und sein Arbeitsplatz eingerichtet werden muss? Wenn ein Drucker getauscht wird? Viele Anbieter rechnen solche kleinen Vorgänge separat nach Stundensatz ab. Lassen Sie sich konkret erklären, was als Projekt gilt.

2. Sind die Lizenzen enthalten?

Virenschutz, Backup-Software, Microsoft 365 – Softwarelizenzen gehören zu den größten Posten im IT-Budget. Ob sie in der Pauschale enthalten sind oder nur durchgereicht und separat berechnet werden, macht am Jahresende einen erheblichen Unterschied.

3. Was kostet der Notfall?

Fragen Sie ausdrücklich, wie bei einem größeren Vorfall abgerechnet wird. Gilt der normale Satz auch am Wochenende? Gibt es Zuschläge für Einsätze außerhalb der Geschäftszeiten? Diese Frage stellt man besser vorher als mitten in einer Krise.

4. Wie sind Reaktionszeiten definiert?

„Schnelle Reaktion“ ist keine Zusage. Verbindlich wird es erst, wenn im Vertrag steht, innerhalb welcher Zeit auf eine Störung reagiert wird – und ob sich das auf die Rückmeldung oder auf die Lösung bezieht. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

5. Was passiert bei Wachstum?

Wenn Ihr Team wächst, wächst der Betreuungsaufwand. Klären Sie, wie zusätzliche Arbeitsplätze abgerechnet werden – und ob der Preis pro Arbeitsplatz gleich bleibt oder ab einer bestimmten Zahl neu verhandelt wird.

6. Wem gehören Zugänge und Dokumentation?

Der oft übersehene Punkt – und der wichtigste, wenn die Zusammenarbeit endet. Lassen Sie sich schriftlich zusichern, dass Administratorzugänge, Lizenzen und die Dokumentation Ihrer IT Ihnen gehören und Ihnen bei Vertragsende vollständig übergeben werden. Wer das nicht zusagt, macht Sie abhängig.

Der Einstiegsaufwand

Beim Start entsteht einmalig Aufwand für Bestandsaufnahme, Dokumentation und Einrichtung der Verwaltungswerkzeuge. Das ist normal. Unseriös wird es, wenn dieser Posten im Angebot fehlt und später nachgereicht wird.

Unser Verständnis von Transparenz

Bei uns läuft der Managed Service über planbare Monatspauschalen, alles darüber hinaus rechnen wir nach tatsächlichem Aufwand ab – nachvollziehbar und ohne versteckte Zusatzkosten. Und wenn wir bei einer Anfrage zu dem Schluss kommen, dass eine Leistung für Sie keinen Sinn ergibt, sagen wir das auch.

📞 Sie haben ein Angebot vorliegen und sind unsicher? Rufen Sie uns an unter 0541 50798808 – wir schauen gemeinsam drauf, auch wenn es nicht unser eigenes ist.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich versteckte Kosten in einem IT-Vertrag?
Achten Sie auf unklare Leistungsgrenzen, Zuschläge für Reaktionszeiten, Fahrtkosten und separat berechnete Zusatzleistungen. Ein günstiger Grundpreis kann dadurch schnell teurer werden als ein transparentes Angebot.
Was sollte in einem guten IT-Betreuungsvertrag klar geregelt sein?
Leistungsumfang, Reaktionszeiten, was in der Pauschale enthalten ist und was nach Aufwand abgerechnet wird. Team Data setzt auf planbare Monatspauschalen ohne versteckte Zusatzkosten.
Ist das günstigste Angebot immer das beste?
Nicht unbedingt. Entscheidend ist das Verhältnis aus enthaltenen Leistungen, Erreichbarkeit und Reaktionszeit – der niedrigste Preis kann im Störungsfall am teuersten werden.