Bei einer Praxisübernahme stehen Kaufpreis, Personal und Patientenstamm im Fokus – die IT taucht oft erst auf, wenn etwas nicht funktioniert. Dabei entscheidet sie über reibungslose Abrechnung, Telematik-Anbindung und Datenschutz vom ersten Tag an.
Vor der Übernahme: IT-Bestand prüfen
Wie alt sind Server und Arbeitsplätze? Welche Praxissoftware läuft – Dampsoft, CHARLY oder etwas anderes – und ist der Wartungsvertrag übertragbar? Wie ist die Telematikinfrastruktur angebunden, wem gehören Konnektor und Kartenterminals? Diese Fragen gehören in die Due-Diligence, denn versteckter IT-Investitionsstau ist bares Geld.
Der Datenübergang: heikelster Punkt
Patientendaten dürfen nicht einfach „mitverkauft“ werden – der Übergang muss datenschutzkonform gestaltet sein. Technisch heißt das: sauberer Export bzw. Übernahme der Praxissoftware-Datenbank, dokumentierte Zugriffsrechte und die Löschung von Altzugängen des Vorgängers. Hier lohnt die Abstimmung zwischen Anwalt, Softwarehersteller und IT-Dienstleister.
Zum Start: Zugänge, TI und Sicherheit neu aufsetzen
Mit der Übernahme sollten alle Passwörter erneuert, eigene Benutzerkonten angelegt und die TI-Komponenten auf die neue Betriebsstätte umgestellt werden – inklusive SMC-B, eHBA und KIM-Adresse. Gleichzeitig ist der ideale Moment für eine ehrliche Bestandsaufnahme: Firewall, Backup, Updatestand.
Modernisieren mit Plan statt auf einmal
Nicht alles muss am ersten Tag neu. Ein guter Fahrplan priorisiert: erst Sicherheit und Abrechnung, dann Komfortthemen wie neue Hardware oder digitale Anamnese. So verteilen sich die Investitionen, und der Praxisbetrieb läuft durchgehend weiter.
Praxisübernahme geplant?
Team Data aus Osnabrück hilft schnell und unkompliziert – zu planbaren Monatspauschalen, ohne versteckte Kosten. Kostenlose Erstberatung, 30 Minuten, unverbindlich.