Eine Cyberversicherung soll das Restrisiko abfedern, wenn trotz aller Vorsicht etwas passiert. Doch wer heute eine Police abschließen oder verlängern will, erlebt oft eine Überraschung: Ohne nachweisbare IT-Sicherheitsmaßnahmen gibt es keinen Vertrag – oder nur zu hohen Prämien.
Warum Versicherer genauer hinschauen
Nach Jahren hoher Schadenszahlungen prüfen Versicherer die IT ihrer Kunden inzwischen streng. Die Fragebögen sind technisch geworden: Wer sie falsch oder zu optimistisch beantwortet, riskiert im Schadensfall den Versicherungsschutz.
Die typischen Mindestanforderungen
Die Details unterscheiden sich je nach Anbieter, aber ein Kern taucht fast überall auf: Mehr-Faktor-Authentifizierung für alle externen Zugänge und Administratorkonten, regelmäßige und getrennt aufbewahrte Backups inklusive Wiederherstellungstests, zeitnahes Einspielen von Sicherheitsupdates, ein zentral verwalteter Endpunktschutz, dokumentierte Berechtigungen sowie Sensibilisierung der Mitarbeiter. Größere Policen verlangen zusätzlich Notfallpläne und teils eine Angriffserkennung.
Der Fragebogen ist eine Chance
Wer den Versicherungsfragebogen ernsthaft durcharbeitet, bekommt nebenbei eine ehrliche Bestandsaufnahme der eigenen IT-Sicherheit. Jede Lücke, die dort auffällt, ist auch ohne Versicherung ein echtes Risiko. Unsere Empfehlung: Anforderungen zuerst technisch sauber umsetzen, dann unterschreiben – nicht umgekehrt.
So unterstützt ein IT-Dienstleister
Ein erfahrener Partner übersetzt die Versicherungsanforderungen in konkrete Maßnahmen, setzt sie um und liefert die Dokumentation, die der Versicherer sehen will. Damit sinken oft auch die Prämien – und im Ernstfall gibt es keine Diskussion über verletzte Obliegenheiten.
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