Der offizielle Support für Windows 10 ist ausgelaufen – und trotzdem laufen in vielen Betrieben noch Rechner mit dem alten System. Was nach einem Detail klingt, ist ein handfestes Sicherheits- und Compliance-Problem.

Was „Support-Ende“ konkret heißt

Ohne Support liefert Microsoft keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Jede neu entdeckte Lücke bleibt auf diesen Rechnern dauerhaft offen – und Angreifer suchen gezielt nach solchen Systemen. Wer Sicherheitsupdates gegen Bezahlung verlängert hat, gewinnt Zeit, aber keine Dauerlösung.

Die Risiken für Unternehmen

Veraltete Systeme sind das bevorzugte Einfallstor für Ransomware. Dazu kommen handfeste Folgen: Cyberversicherer fragen nach ungepatchten Systemen, die DSGVO verlangt Stand der Technik, und neue Software-Versionen von Fachanwendungen setzen zunehmend Windows 11 voraus.

Kann mein Rechner Windows 11?

Windows 11 stellt Hardware-Anforderungen wie TPM 2.0 und moderne Prozessoren. Viele Business-Geräte der letzten Jahre erfüllen sie – ältere nicht. Deshalb beginnt jede Migration mit einer Bestandsaufnahme: Welche Geräte können aktualisiert werden, welche werden ersetzt?

Der pragmatische Fahrplan

Erstens: Inventur aller Windows-10-Geräte. Zweitens: Upgrade-fähige Geräte planvoll aktualisieren – am besten außerhalb der Arbeitszeiten. Drittens: Altgeräte gestaffelt ersetzen, statt alle auf einmal. Viertens: Die Gelegenheit nutzen, um Verschlüsselung, MFA und zentrale Verwaltung gleich mit aufzusetzen. So wird aus der Pflicht ein echtes Modernisierungsprojekt.

Noch Windows-10-Rechner im Einsatz?

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Häufige Fragen

Kann ich Windows 10 einfach weiterlaufen lassen?
Davon raten wir dringend ab. Ohne Sicherheitsupdates wächst das Risiko mit jedem Monat, und auch Versicherer und Datenschutz verlangen aktuelle Systeme. Zumindest ein klarer Migrationsplan sollte jetzt stehen.
Was kostet der Umstieg auf Windows 11?
Das hängt davon ab, wie viele Geräte upgrade-fähig sind. Beim Upgrade selbst fallen vor allem Arbeitszeit und Planung an; nicht kompatible Geräte müssen ersetzt werden. Eine Bestandsaufnahme schafft schnell Klarheit über die Größenordnung.
Übernimmt Team Data die Migration?
Ja – von der Inventur über das gestaffelte Upgrade bis zur Neubeschaffung inklusive Einrichtung. Für Kunden mit Monatspauschale ist die Planung Teil der laufenden Betreuung.